Zwei Stimmen, eine Stimmung: In den besten Momenten ihres Debütalbums beschreiben Duo Lia, wie es ist, zwischen allen Konjunktiven und Superlativen erwachsen zu werden.
Zwei Stimmen, eine Stimmung: In den besten Momenten ihres Debütalbums beschreiben Duo Lia, wie es ist, zwischen allen Konjunktiven und Superlativen erwachsen zu werden.
Was ist ungesünder? Mehrgewichtig zu sein oder die tägliche Diskriminierung sowie der daraus resultierende psychosoziale Stress, den man durch Urteile über den eigenen Körper erfährt? Wenn die Materialität, aus der man gemacht ist, als Angriffsfläche verwendet wird – wie kämpft man da zurück? »14.000 Kilo« ist eine aus performativen Sequenzen bestehende Inszenierung, die nicht nur diejenigen, die es wirklich betrifft, ins Zentrum der Diskussion stellt, sondern ihnen das Narrativ überlässt.
Die 19. Ausgabe des International Documentary Film Festival Vienna hat den Festivalfokus »Hauntings«. Was oder wer hier heimgesucht wird und wie es um heimisches wie internationales Dokumentarfilmschaffen bestellt ist, erklären die Festivalleiter*innen Marie-Christine Hartig und Martin Lintner im Interview.
Deutschsprachiges zwischen Euphorie und Kapitulation, zwischen Pathos und Befindlichkeit. Ausgewählt von Dominik Oswald. Die wichtigsten deutschsprachigen Neuerscheinungen im Mai 2025. Mit Blond, Julian Knoth, Das Kinn, Erdmöbel und mehr.
»V is for loVe!« Die Wiener Festwochen feiern im zweiten Jahr der Intendanz von Milo Rau die revolutionäre Kraft der Liebe. Die folgenden Programmpunkte solltet ihr euch nicht entgehen lassen.
In ihrem ersten Roman »Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft« erzählt Fiona Sironic vom Sterben der Welt, wie wir sie kennen. Aus Perspektive der Teenagerin Era vermittelt sie, wie die Unbeschwertheit der Jugend zukünftig nur noch ein Wunschtraum sein wird.
Immersive Games treffen auf Biocomputing, Modetech trifft auf Filmkunst: Die Creative Days Vienna versammeln führende nationale und internationale Kreativschaffende am 14. und 15. Mai in Wien.
Soloacts dominieren die Charts, während Bands angeblich aussterben. Doch was steckt wirklich hinter diesem Narrativ? Zwischen kapitalistischer Vermarktungslogik, patriarchalen Strukturen und künstlerischer Freiheit zeigt sich: Die Band lebt – und das oft als Gegenmodell zur Ich-Kultur.
Unter dem Motto »Theater für jede Stimme« fanden am 22. und 23. März die ersten Nekuonnex Days im Musischen Zentrum und im Dschungel Wien statt. Um die fünfzig Kulturvermittler*innen kamen hier zusammen, um sich über das Theater der Zukunft, Diversität, Hierarchien und vieles mehr auszutauschen.
Warum heterosexuelle Beziehungen vor allem Frauen schaden und wieso es andere Formen der Verbundenheit braucht, damit befasst sich Beatrice Frasl in ihrem neuen Buch.
Mit »Mere Illusions« liefert die Wiener Band Ernst ein Album voller Brüche, Widerstand und zarter Wut.
Mit »Fatality« veröffentlicht die Wiener Rapperin Kitana ihr zweites Album und macht dabei – wie der Titel vermuten lässt – keine halben Sachen.
Was ein Film über den Rechtsruck hätte werden sollen, ist letztlich zu einer Collage aus Dokumentation, Spielfilm, Traumtagebuch, szenischer Familienaufstellung und Animationsszenen über die umstrittene Monika Donner geworden. Im Interview zu »Der Soldat Monika« spricht Paul Poet über zusammengebastelte Identitäten, filmische Besonderheiten und darüber, warum politische Auseinandersetzung auf Augenhöhe stattfinden muss.
Die Vienna Club Commission (VCC) und die Stadt Wien bieten für diesen Sommer ein Projekt für legale Raves auf der Donauinsel an.
Mit seinem Debütalbum liefert das Duo Gatafiera ein überzeugendes Argument für Sounds abseits des (österreichischen) Mainstreams.
Drank, die experimentierende Supergroup bestehend aus Ingrid Schmoliner und Alexander Kranabetter, debütiert mit »Breath in Definition« aufs Hypnotischste.
Die Wienwahl steht vor der Tür. Wir haben an jene sieben Parteien, die am 27. April in ganz Wien antreten, einen Fragebogen ausgeschickt – mit der Bitte um kurze, prägnante Antworten.
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder – in diesem Kompendium zum gleichnamigen Podcast schreibt er drüber. Diesmal beleuchtet berichtet er, wie der amerikanische Traum in »Deli Boys« und »Government Cheese« dekonstruiert wird.
Ernst Molden veröffentlicht gemeinsam mit Neue Wiener Concert Schrammeln »Mei Liab«, ein Album, das ganz im Zeichen des Liebeslieds steht.
Viech sagen mit »Vollmond« der Wettbewerbsfähigkeit den Kampf an – und legen damit ein echtes Band-Album vor.